Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten
Geboren: 27. Januar 1955 (71)
Im Amt seit: 29. September 2005
Ernannt durch: George W. Bush
Geboren: 23. Juni 1948 (77)
Im Amt seit: 23. Oktober 1991
Ernannt durch: George H. W. Bush
Geboren: 01. April 1950 (76)
Im Amt seit: 31. Januar 2006
Ernannt durch: George W. Bush
Geboren: 25. Juni 1954 (71)
Im Amt seit: 08. August 2009
Ernannt durch: Barack Obama
Geboren: 28. April 1960 (66)
Im Amt seit: 07. August 2010
Ernannt durch: Barack Obama
Geboren: 29. August 1967 (58)
Im Amt seit: 10. April 2017
Ernannt durch: Donald Trump
Geboren: 12. Februar 1965 (61)
Im Amt seit: 06. Oktober 2018
Ernannt durch: Donald Trump
Geboren: 28. Januar 1972 (54)
Im Amt seit: 27. Oktober 2020
Ernannt durch: Donald Trump
Geboren: 14. September 1970 (55)
Im Amt seit: 30. Juni 2022
Ernannt durch: Joe Biden
Die Ernennung eines Supreme Court Richters
Gemäß der US – Verfassung werden Richter des Supreme Court vom Präsidenten der Vereinigten Staaten nominiert und anschließend vom Senat bestätigt. Die Verfassung schreibt für die Nominierung keine konkreten Voraussetzungen vor, weshalb der Präsident grundsätzlich jeden nominieren kann, dem er die nötige Befähigung zuschreibt. Bevor der Senat über die Bestätigung der Nominierung abstimmt, kommt es zu Anhörungen und Diskussionen vor dem Justizausschuss des Senats, wo auch beschlossen wird, ob die Nominierung zur Abstimmung vor der gesamten Kammer zugelassen wird. Im Rahmen der Abstimmung der Senats bedarf es schließlich einer einfachen Mehrheit der Senatoren, um die Nominierung zu bestätigen. Im Anschluss daran stellt der Präsident die von ihm unterschriebene Ernennungsurkunde unter Mitwirkung des Justizministeriums aus und das Richteramt am Obersten Gerichtshof kann nach Ablegung des Treueschwurs auf die Verfassung und des Richtereides angetreten werden.
Anders als bei den Richtern der Bundesstaaten gibt es für Bundesrichter keine Einschränkungen im Hinblick auf die Dauer ihrer Amtszeit. Die Verfassung schreibt lediglich vor, dass sowohl Bundesrichter des Obersten Gerichtshofes als auch der Vorinstanzen ihre Ämter während „guten Verhaltens“ bekleiden sollen. Daraus ergibt sich praktisch eine Ernennung auf Lebenszeit, sofern sich der Richter nichts zuschulden kommen lässt. Bisher wurde allerdings noch kein Richter entlassen, alle Amtszeiten endeten aufgrund von Rücktritt oder dem Tod des Richters. Ein Impeachment im dafür notwendigen Amtsenthebungsverfahren hat es zwar 1804 gegen Richter Samuel Chase gegeben, jedoch wurde er vom Senat letztlich freigesprochen und behielt sein Amt.
Die Richter der Bundesstaaten werden übrigens aufgrund der unterschiedlichen Verfassungen nicht überall einheitlich ernannt. Die meisten werden jedoch von den Bürgern selbst gewählt, während andere vom Gouverneur ernannt werden.
